· 

[2/3] | bisschen mehr über mich

Wenn aus einem geplanten Beitrag mehrere werden. Ich formuliere anscheinend meine Geschichten zu genau. Aber ich denke, dann liest sich alles viel spannender.

 

2012 - eine nicht große Inselgruppe, genannt die Azoren. Ein weiterer Familienurlaub. So so schön. Mit meiner ersten Digitalkamera habe ich viele Fotos geschossen, und verliebt war ich in alle Häuser, die eine knall-grüne Fassade hatten. Eines der Highlights dieser Reise war das Whale Watching und das man die Reise innerhalb eines Tages mit dem Auto abfahren konnte. Wir haben bei dem Watchen keine Wale gesehen, aber ganz viele Delfine - und wer mich ein wenig kennt, der weiß, dass Delfine immer schon eines meiner liebsten Tiere war. Eines meiner Träume ist nach wie vor das Delfin schwimmen. So eine Insel ist jeden Besuch wert.

 

2013 - politische Reise: Y E S - Young European Socialists

War definitiv meine erste Reise, ohne dass meine Eltern dabei waren und ich mit Freunden allein geflogen bin. Wieder in die Türkei, nach Foça. Hier kannst du den Beitrag auf der Homepage www.youngsocialists.eu nachlesen :).

Schweden zum Beispiel war als Land auch dort vertreten, und hat nicht wie die meisten oder der Rest der Länder in den Zelten direkt am Strand beim Meer geschlafen. Die waren sich zu "nobel" und schliefen in einem nahe gelegenen Hotel. Ich hatte das erste Mal Erfahrungen gesammelt in einem Zelt zu zweit - allerdings, wenn ich sowas wieder tue, dann möchte ich ein Einzel "Zimmer" aka Einzel Zelt. Der letzte Abend war besonders, weil ich a) diese Nacht durchgemacht habe (und damals stolz war, durchzumachen) und b) mit einem Typen geknutscht habe (warum sollte ich sowas verheimlichen?). Es hat aber auch einen Abend gegeben, wo ich mit einem meiner Freunde auf einer Strandliege im Schlafsack unter freiem sternenklaren Himmel geschlafen habe - wenn ihr mich fragt, ja es war eisig, und in der Früh wäre ich von einem streunenden Hund beinahe aufgeweckt worden.

 

August 2014, wir fliegen nach Namibia, das in Afrika liegt. Alles war großteils von meinen Eltern geplant, wir fuhren mit einem Miet-Pick-Up eine Route, über einem Zeitraum von knappen 3 1/2 Wochen, ab. Von Wien nach Dubai, dann nach Johannesburg und anschließend kamen wir am Abend in Windhoek an. Der Flughafen in der Hauptstadt Namibias ist schön überschaubar und zu der Zeit, als wir ankamen, gab es nicht mal mehr ein Taxi, dass uns in das Hotel gebracht hat. Was keine große Tragödie war.

Mein Koffer hat den Anschlussflug von Johannesburg (Südafrika) nach Windhoek (Namibia) nur leider nicht geschafft, aber was etwas ärgerlich war. Ich habe dann 2 oder 3 Tage einen Koffer mit Mama teilen dürfen. Am ersten Tag in der Lodge machten wir einen Spaziergang auf einen ziegelroten Sandhügel - der Sand in Namibia ist hauptsächlich ziegelrot bzw. geht ins orangene über - um die Landschaft rundherum zu bestaunen und einige Fotos zu schießen. Ich musste alle paar Minuten beim "Abstieg" meine Schuhe (knall-grüne Converse) ausziehen, da sich Sand darin befand. Ich hatte ja weiter oben erzählt, dass mein Koffer noch nicht in meinem Zimmer angekommen ist. Und in dem Koffer befanden sich meine Wanderschuhe. Aber ich liebte den Sand. Ich fühlte mich richtig wohl während der ganzen Reise, abgesehen von dem Ärgernis des Koffers am Anfang der Reise. Aber die Leute von der Fluggesellschaft meinten nur, dass ihnen das ständig passiert. Warum kann man dann daran nichts ändern? Der Koffer wurde dann zur ersten Lodge geflogen und ich war happy.

Es gibt immer, egal wo man sich befindet, ein erstes Mal. Ich bin in Namibia zum ersten Mal Quad gefahren im Sand. ES WAR IRRE WAHNSINNIG TOLL! Ich kann dieses Gefühl nicht in Worte verpacken - zu dem Zeitpunkt hatte ich meinen Führerschein noch nicht, aber ich glaub, den braucht man nicht, wenn man den Anweisungen vom Vortragenden folgt.

In der letzten Woche haben wir eine sehr entzückende Unterkunft gehabt. Unsere Bleibe war früher ein Spital oder so ähnlich. Dort würde ich sogar wieder ein paar Nächte bleiben, die Umgebung und alles drum herum war einfach sehr lieblich hergerichtet. Wenn es nicht zu kalt gewesen wäre, dann wäre ich gern ein paar Runden im Pool geschwommen. Aber nachdem wir im August - bei uns in Europa noch heißer Sommer war - geflogen sind, war im Süden von Afrika bereits Winter. Auf dem Heimweg von Windhoek habe ich mich durch meinen Bruder angesteckt - er war bereits Tage zuvor krank (von einem anderen Tourist angesteckt). Den Rückflug habe ich kaum in irgendeiner Weise genossen, denn ich hatte nur gespieben - aber erst von Dubai nach Wien. Was es nicht wirklich besser machte, war die Zeitverschiebung (andere Zeitzone in Dubai und Wien) von Dubai nach Wien, die dauerte gefühlt eine Ewigkeit. Das Flugbegleiter-Team von den Emirates war SPITZE - ich bin im Flugzeug sogar in Ohnmacht gefallen. Man brachte mich in die "Küche" vom Flugzeug, gemeinsam mit einer Sauerstoffflasche. Es gibt sogar ein Bild gemeinsam mit meiner Mama und meinem Bruder. Das war für mich der schlimmste Flug, den ich je gehabt habe - ich habe mir dann sogar geschworen, für einen längeren Zeitraum nicht in Flugzeuge zu steigen. Nun ja, im Herbst hatte ich Betriebsausflug nach Berlin. Versteh' mich nicht falsch - ich liebe es wohin zu reisen, nur nicht mehr in diesem Jahr (2014).

 

Da ich die Beiträge nicht allzu lang halten möchte, wird es einen Part III geben.

Have fun reading part 3 soon!

Kommentar schreiben

Kommentare: 0